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Bericht/ Chamaeleo calyptratus

chlamydosaurus kingii
Das Jemenchamaeleon
(lat. Chamaeleo calyptratus)



[ Geschlecht | Größe/Gewicht | Lebenserwartung | Ernährung | Terrarium | Gallerie ]


Das Geschlecht läßt sich problemlos im Jungtieralter erkennen, da Männchen an der Rückseite der Hinterfüße einen Fersensporn aufweisen, der den Weibchen fehlt. (siehe Bilder)


Ausgewachsene Tiere werden im Durchschnitt ca. 45-55 cm (Gesamtlänge) groß. Die Weibchen des Jemenchamaeleons bleiben deutlich kleiner und besitzen einen nicht so hohen "Helm".
Ein Männchen ist meist viel intensiver als ein Weibchen gefärbt. Über die "Farben" kann man feststellen in welchem Zustand das Tier ist.
So kann man über einen längeren Zeitraum seine Tiere besser deuten.


k.A.


(bezüglich „Terrarienfütterung“)

Es ist sehr wichtig die Tiere abwechselnd mit Lebendfutter wie e.g. Heimchen bzw. Grillen, Schaben oder Heuschrecken zu füttern.
Ab und zu nimmt unser Weibchen auch kleine Mengen "Grünfutter" an, hingegen verschmäht das Männchen dies aber.
Ebenso darf eine Trinkmöglichkeit in Form einer Tropftränke nicht fehlen.Das Wasser sollte alle paar Tage gewechselt werden um eine Keimbildung zu vermeiden. Auch Wassergabe in Form von Sprühen oder mit einer Pipette sind möglich.
Letzteres ist bei einer Zimmerhaltung unumgänglich, da durch die statischen Heizflächen in der Wohnung eine sehr trockene Luft (RF 40%) herrscht.
Unsere Tiere bekommen 3 mal pro Woche Nahrung.
Vor der Winterruhe oder in der Wachstumsphase müssen diese Angaben angepasst werden.

Achtung!: Bei zu reichlicher Gabe von Vitamin D3 KANN es über längere Zeit zu Problemen mit dem Zungenmuskel kommen. Wahrscheinlich wird der Muskel dadurch "wie gelähmt".


Als Bodengrund dient ungedüngte Blumenerde aus dem Fachhandel. In dieser gedeihen e.g. der bodenbedeckende "Scindapsus" wunderbar.
Beleuchtet wird das Becken mit einer HQL (Quecksilberdampflampe) und einer UV-Röhre.

Als Klettermöglichkeit sind sandgestrahlte Rebhölzer eingebracht, die das Tier (zum Großteil) mit dem "Fuß" komplett umgreifen sollte.
Es muß auch darauf geachtet werden dass großflächige Belüftungen vorhanden sind. Dies ist sehr wichtig da die Tiere ein sehr komplexes Lungensystem (ähnlich wie das eines Vogels) haben.
Wird darauf verzichtet, kann es zu Atemwegsinfekten oder sogar bis zum Tod kommen.
Das Terrarium sollte 1-2 mal täglich besprüht werden.Hier muß darauf geachtet werden, dass das die Scheiben nicht "beschlagen". Denn dies wäre ein Anzeichen für eine unzureichende Belüftung und somit schlecht für das Tier.


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